Umfrage: Junge Menschen schenken besser

Umfrage: Junge Menschen schenken besser

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- Mit zunehmendem Alter steigt die Unsicherheit beim Schenken- In Partnerschaften fällt das Schenken leichter- Geschenkeauswahl für Schwiegereltern, Kollegen und Geschwister ist am schwierigsten

Jungen Menschen im Alter von 18 bis 29 Jahren fällt das Schenken leichter als älteren. Das ergab eine repräsentative Umfrage von Innofact im Auftrag des Online-Marktplatzes DaWanda. Im Durchschnitt halten sich die Deutschen für gute Schenker und geben sich selbst für ihre Qualität beim Schenken die Schulnote 2,5. Hingegen bewerten 67 Prozent der 18- bis 29-jährigen, und sogar 70 Prozent der Studenten und Schüler sich mit „sehr gut“ oder „gut“. Mit zunehmendem Alter steigt die Verunsicherung darüber, welche Geschenke gut ankommen. So bewerten 50 Prozent der Deutschen über 50 Jahre sich selbst nur noch mit befriedigend oder schlechter.

Claudia Helming, Gründerin und Geschäftsführerin von DaWanda, dem Online-Marktplatz für Unikate und Selbstgemachtes, weiß, warum Jüngeren das Schenken leichter fällt: „Junge Menschen informieren sich anders und intensiver: Sie nutzen das Internet und spüren dort Trends auf. Es ist ihnen wichtig, ein wirklich individuelles Geschenk zu finden. Und das ist keine Frage des Preises, sondern vielmehr eine von kreativen und überraschenden Ideen.“

Die besten Geschenke gibt es in festen Partnerschaften
Die Studie zeigt zudem, dass Frauen deutlich mehr von den eigenen Schenkfähigkeiten überzeugt sind als Männer: 70 Prozent würden sich mit einer Zwei oder besser benoten, bei den Männer haben nur 47,5 Prozent soviel Vertrauen in die eigenen Qualitäten. Die höhere Selbsteinschätzung bei Frauen führt aber auch zu größerem Druck. Männer gehen die Suche nach Geschenken dank niedriger Erwartungshaltung gelassener an: 44 Prozent halten es für einfach, ein Geschenk für ihre Partnerin zu finden, aber nur 27 Prozent der Frauen fällt dies ähnlich leicht. „Frauen wollen wirklich Herzenswünsche erfüllen oder etwas Ausgefallenes verschenken, während Männer bei Zeitmangel oder Geschenke-Black-Outs einfach zu Parfüm, Schmuck oder etwas Nützlichem greifen – das passt ihres Erachtens immer,“ sagt Helming.

Die besten Aussichten auf perfekte Geschenke haben alle, die in einer festen Partnerschaft leben. Denn die Umfrage ergab: Zwei Drittel aller Deutschen in einer Partnerschaft halten ihre Schenkqualitäten für gut bis sehr gut, hingegen sagen das nur 50 Prozent der Singles von sich. Die Dauer einer Partnerschaft hat zudem einen Einfluss auf das Schenkverhalten: 77 Prozent der jungen und frisch verliebten Paare bereitet die Suche nach dem idealen Geschenk für den Partner Kopfzerbrechen, während mehr als 45 Prozent der über 50-jährigen darüber nicht mehr lange nachdenken müssen. Die Anzahl der Kinder im Haushalt verbessert den Geschenk-Notendurchschnitt: Fast 70 Prozent derjenigen, die mit vier oder mehr Personen leben, geben sich eine Eins oder Zwei.

Geschenke für Schwiegereltern, Kollegen und Geschwister am schwersten Am einfachsten sind Kinder zu beschenken, am schwierigsten Kollegen und Schwiegereltern. Das gilt auch für Geschwister, denn es fällt leichter, ein Geschenk für Freunde zu kaufen, als für Bruder und Schwester.

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