Fünf DaWanda-Niederlassungen eröffnet – bekannte Köpfe aus dem E-Commerce übernehmen Leitung vor Ort
Fünf DaWanda-Niederlassungen eröffnet – bekannte Köpfe aus dem E-Commerce übernehmen Leitung vor Ort

Fünf DaWanda-Niederlassungen eröffnet – bekannte Köpfe aus dem E-Commerce übernehmen Leitung vor Ort

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DaWanda, der Online-Marktplatz für Selbstgemachtes und Unikate, startet heute in Spanien.

Bis zum 15. September wird DaWanda auch in Polen und Italien offiziell vertreten sein. Damit expandierte das Unternehmen in nur wenigen Monaten in fünf neue Länder. Jedes Land wird von einem neu an Bord geholten Country Manager verantwortet, der über langjährige Erfahrung mit dem lokalen Online-Markt verfügt. In den vergangenen Monaten wurden die Länderversionen von DaWanda mit Hochdruck aufgebaut und lokale Designer akquiriert. Mehr als 500.000 Produkte werden von Herstellern in Frankreich, Spanien, Italien, Polen und den Niederlanden insgesamt bereits angeboten. Die Country Manager werden jetzt, mit Teams von zunächst bis zu zehn Vollzeit-Mitarbeitern vor Ort, den Markteintritt vorantreiben. Den Start der Plattformen feiert DaWanda mit großen Offline-Events in den Ländern.

DaWanda setzt auf lokale Führungskompetenzen
„Unser klares Ziel ist die Marktführerschaft in den neuen Ländern“, sagt Claudia Helming, Gründerin und Geschäftsführerin von DaWanda. „Dabei spielen die Führungspersönlichkeiten vor Ort natürlich eine tragende Rolle. Alle Märkte werden jetzt von Experten verantwortet, die aus namhaften europäischen E-Commerce-Unternehmen kommen.“ Die Leitung in Madrid übernimmt Alberto Lorente, vorher Country Manager von Skype in Spanien. In Warschau wurde Marcin Szalek, ehemals Geschäftsführer von Groupon Polen, ins Unternehmen geholt. In den Niederlanden wechselte Sophie van Rooij kürzlich von Marktplaats, einem Unternehmen der eBay-Gruppe, zu DaWanda. Und Violette Watine, Gründerin des On- und Offlinehandels für Biokosmetik, Mademoiselle Bio, führt bereits den Sitz in Paris.

Diversifizierte Strategie für die einzelnen Länder ist Pflicht
„Um mit unserem Geschäftsmodell in Europa mittelfristig erfolgreich zu sein, ist eine für jedes Land zugeschnittene Vorgehensweise Pflicht“, sagt Claudia Helming. „Der Stellenwert von Handgemachtem zum einen, und von Social Commerce zum anderen, unterscheidet sich von Markt zu Markt teilweise erheblich. Eine homogene Ansprache von Designern und Käufern, oder eine zentrale europäische Steuerung, würde kaum zum Erfolg führen.“

Sprungbrett für spanische Designer, Imagewandel bei polnischen Käufern
In Spanien beispielsweise identifiziert das dortige Ministerium für Industrie, Energie und Tourismus mehr als 190.000 Designer, die ihrer selbständigen Tätigkeit in Vollzeit nachgehen. Aber nur fünf Prozent von ihnen verkaufen heute schon online. „Wir geben Kreativen bei uns im Land, die angesichts der wirtschaftlichen Lage sehr zu kämpfen haben, eine zusätzliche Perspektive“, sagt Alberto Lorente, Country Manager DaWanda Spanien. „Wir schaffen einen Zugang zu potenziell zwei Millionen interessierten Käufern in ganz Europa – und das ohne Risiko und hohe Anfangsinvestitionen.“ In Polen wiederum hat Handarbeit eine lange Tradition, wird bei vielen jedoch immer noch mit einem privaten Hobby assoziiert. Dazu sagt Marcin Szalek, Country Manager DaWanda Polen: "Wir wollen Selbstgemachtes noch stärker aus einem Nischenmarkt holen. Die Entscheidung für handgemachten Schmuck beispielsweise soll genauso selbstverständlich werden wie der Einkauf bei großen Marken – aber mit einer höheren Qualität und mehr Individualität verbunden werden.“ Bei der Gründung des Unternehmens in Deutschland war der Ausgangspunkt ähnlich, Selbstgemachtes immer noch ein Nischenangebot. Nach knapp sechs Jahren sind auf DaWanda heute über 2 Millionen Mitglieder aktiv, das Portal zählt monatlich 8,8 Millionen Besuche.


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DaWanda expandiert: Online-Marktplatz für Selbstgemachtes startet in den Niederlanden